Sattelnase

Die Experten der Hals-Nasen-Ohrenklinik des Kantonsspitals St.Gallen haben eine eigene, international vielbeachtete Technik entwickelt, um Sattelnasen zu korrigieren.

Was ist eine Sattelnase?

Der Begriff «Sattelnase» bezeichnet eine Nase, die zwischen der Stirn und der Nasenspitze von der Seite gesehen zu flach und nach innen gewölbt (konkav) erscheint. Oft entsteht eine Sattelnase durch ein Trauma der Nase. Sie kann aber auch eine Folge einer missglückten Rhinoplastik (ästhetischen Nasenkorrektur) sein, wenn der Nasenrücken zu stark abgesenkt wurde.

Bei einer Sattelnase wirkt die Nase beim Blick von vorne oft zu breit und – vor allem nach einem Trauma – schief.

Korrektur der Sattelnase durch Rekonstruktion des Nasenrückens

Vor der Nasenkorrektur wird Ihnen anhand einer Computersimulation aufgezeigt, welche Möglichkeiten der Formveränderung in Frage kommen.

Für den Wiederaufbau des Nasenrückens wird ein Platzhalter zwischen dem Knochen, dem Knorpel des zu tiefen Nasenrückens und der Nasenhaut eingebracht. Für diesen Eingriff wird in der Regel eine geschlossene Technik (endonasal bzw. closed rhinoplasty) angewandt. Das bedeutet, dass alle Schnitte so erfolgen, dass aussen an der Nase keine sichtbaren Schnitte oder Narben verbleiben.

Die St.Galler Technik zur Korrektur der Sattelnase – Präzisionsarbeit ohne Narben

Das Team des Kantonsspital St.Gallen hat eine eigene Technik entwickelt, um Sattelnasen zu korrigieren. Diese Technik fand international viel Beachtung. Die Gesichtschirurgen verwenden hierfür körpereigenes Gewebe, welches in Präzisionsarbeit in die anatomisch richtige Form zur Korrektur der Sattelnase gebracht wird. Dadurch lassen sich auch unregelmässige Defekte der Nase anatomisch korrekt korrigieren. Die Verwendung körpereigenen Gewebes hat zudem den Vorteil, dass das Risiko einer Abstossung oder Infektion sehr gering ist.

PD Dr. Tasman, Stv. Chefarzt, und Dr. Ben Hunter, Leitender Arzt, sind Experten in den Bereichen Rhinologie und Plastische Gesichtschirurgie.
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